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Betonturmbau macht Fortschritte

Seit Ende Juli sind in Bingen die ersten Betonturmabschnitte der acht geplanten Windenergieanlagen sichtbar. Gleichzeitig beginnt in der Kalenderwoche 35 die Anlieferung der Hauptkomponenten.

Windrad mit Baukran

Seit Ende Juli sind in Bingen die ersten Betonturmabschnitte der acht geplanten Windenergieanlagen sichtbar. Am 28. Juli wurde der Betonturmbau an der Windenergieanlage (WEA) 04 abgeschlossen, am 11. August an der WEA05. Die Turmmontage an der WEA06 startet voraussichtlich am 13. August. Momentan wird eine Beschleunigung der Arbeiten durch das Unternehmen Max Bögl geprüft. Damit könnten möglicherweise bereits in den Kalenderwochen (KW) 35 und 36 die Türme der WEA02 und WEA03 entstehen. Die Errichtung der Betonabschnitte für die Windenergieanlagen 01, 07 und 08 folgen im Anschluss. Diese werden noch exakt terminiert. 

Ende Augst werden Stahlturmsektionen und Rotorblätter geliefert

Gleichzeitig beginnt in Kalenderwoche 35 die Anlieferung der Hauptkomponenten mit Langtransporten (Stahlturmsektionen und Rotorblätter) auf eine Umladefläche bei Unlingen. Hier werden die Komponenten zwischengelagert, um anschließend mittels Sonderlogistik in den Windpark transportiert zu werden. Diese kommen zum Einsatz, da der Windpark mit herkömmlichen Langtransporten nicht erreichbar ist. Gründe dafür sind zu enge Kurvenradien und die Passierbarkeit von Ortsdurchfahrten. 

Ferngesteuerte Transporter bringen die Großkomponenten ans Ziel

Die ersten Lastfahrten für Stahlsektionen sind für die KW36 eingetaktet, ab KW37 folgen die Rotorblätter. Die eingesetzten Fahrzeuge sind sogenannte Selbstfahrer oder SPMTs (Self-Propelled Modular Transporter, dt.: selbstfahrender modularer Transporter). Da die Fahrzeuge ferngesteuert sind, fahren sie maximal mit Schrittgeschwindigkeit. Bei einer zu bewältigenden Strecke von 25 bis 30 km pro Komponente geht der Projektentwickler Alterric momentan davon aus, dass ein einzelner Transport zwei bis drei Tage in Anspruch nimmt. Ab KW37 erfolgen die Anlieferung und Zwischenlagerung der restlichen Großkomponenten. Dies sind der Generator, die Nabe und die Gondel.